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Brillanten zum GU für Rt Trago von Tequila

In der Winterung a. U. 166/167 waren die formalen Voraussetzungen für die Verleihung der Brillanten zum GU an Rt Trago erfüllt. Dass es sich bei dieser Ehrung jedoch nicht um eine Formalie handelte, zeigte sich daran, dass sechszehn Freunde aus sechs Reychen gekommen waren, um (den) Rt Trago zu ehren. Der Fungierende Rt Keminato fasste die zahllosen Verdienste des Jubilars zusammen, der a. U. 114 im hohen Reych Tenochtitlan unserem Bund beitrat und a. U. 115 ins hohe Reych Marpugia Chattensis wechselte. Zu seiner schlaraffischen Vita in der Marpurgia gehört zuvörderst das bis heute andauernde Engagement des Rt Trago. Im Reichsinneren war er als Burgbauer aktiv und setzte als Erb-C und als Erb-K verdienstvolle Akzente. Dazu nahm er die Reichsämbter eines Wappen- und Adelsmarschall, eines Burgwarts, Truchsesses, Bannerträgers und Mundschenks wahr.

Ein besonderes Anliegen war ihm auch immer die Pflege der Kontakte zum Mutterreych Hammonia sowie zu den Nachbarreychen. Die ungezählten Ausritte und Aktivitäten unseres Jubilars blieben nicht unbelohnt, vierzehn Reiche haben ihn mit mehr als 40 Tituln und Orden bedacht. Über all die Jahre war auch sein kompetenter Rat im Oberschlaraffenrat stets gern gesucht und gehört.

Die wohlgesetzten Worte zur Charakterisierung des Ordensaspiranten zeigten ein buntes Bild an großer gelebter schlaraffischer Begeisterung bei seinen Ämbterwaltungen, Ausritten und Titulverleihungen. Der Fungierende vergab zum Schluss seiner Laudatio für Rt Trago den hochverdienten Titul „Unser“. Aus dem Fundus der Verdienste des Rt Trago fand der ASR Rt Pepp noch weitere Anekdoten zur Ehrung. Eingedenk des Schlaraffennamens des Jubilars, Trago (Schluck) von Tequila, labte der ASR dem Rt Trago mit einem Tequila gefüllten AHA zu, bevor er ihm die Brillanten umhing. Nach Dankesworten des Geehrten folgte eine Reihe von Fechsungen, die seine schlaraffischen Verdienste lobend und humorvoll herausstellten. Das Reych bejubelte den Freund, der sich mit einem Liebesmahl für die Zeremonie bedankte. Kurz vor Erreichen der Mitternachtsstunde entließ der Fungierende die Freunde mit dem Schlaraffenschwur auf den Weg in die Heimburg.